Gütestelle Bottrop


"Es gibt ein unfehlbares Rezept,eine Sache gerecht unter zwei Menschen aufzuteilen:
Einer von ihnen darf die Portionen bestimmen, und der andere hat die Wahl."

Zum Schlichter statt zum Richter

Mark Pilz Mediator Staatlich anerkannte Gütestelle

Im Zusammenhang mit einem Rechtsstreit möchten Sie sich außergerichtlich einigen und eventuell auch die drohende Verjährung aufhalten Sie wollen nicht unbedingt zum Gericht, um  ihren Anspruch zu titulieren und suchen einen kostengünstigen und sicheren Weg. Als Mediator und staatlich anerkannte Gütestelle i.S.d. § 794 I Nr. 1 ZPO, § 45 JustizG NRW bin ich - im Gegensatz zu vielen anderen Mediatoren - in der Lage, meinen Kunden eine vollstreckbare Ausfertigung der Güte- bzw. Mediationsvereinbarung zu verschaffen. Dies bedeutet für Sie, dass die abschließende Vereinbarung erforderlichenfalls auch im Wege der Zwangsvollstreckung durchgesetzt werden kann, wenn sie aus irgendeinem Grunde von einem Beteiligten nicht freiwillg vollzogen wird. Auf diese Weise läßt sich ein überflüssiger Folgeprozeß vermeiden. Ohne diese Möglichkeit müßte erst auf Vollziehung des Einigungsvertrages geklagt werden, um anschließend die Zwangsvollstreckung durchführen zu können. Ein wertvoller Vorteil. 

Eine Gütestelle im Kontext außergerichtlicher Streitschlichtung einzuschalten und dort eine Einigung zu protokollieren, hat mehrere Vorteile:


  • Durch die Anrufung der Gütestelle wird die Verjährung gehemmt (§ 204 Abs. 1 Nr. 4 BGB). Ansonsten tritt diese Wirkung regelmäßig nur im Falle einer Klage ein oder wenn ein Mahnbescheid beantragt wird.
  • Aus den vor der Gütestelle protokollierten Vereinbarungen findet die Zwangsvollstreckung statt (§ 794 Abs.1 Nr. 1 ZPO). Ansprüche aus derartigen Vereinbarungen verjähren erst nach 30 Jahren (§ 197 Abs.1 Nr. 4 BGB). Auf diese Weise können sehr kostengünstig Vollstreckungstitel erwirkt werden.
  • Ein vor der Gütestelle geschlossener Vergleich zwischen Wohnungseigentümern über die Veräußerung seines Wohneigentums hat die Wirkungen eines Urteils (§ 19 Abs. 3 WEG).

Das Ziel eines Güteverfahrens ist es jedoch, eine allseits akzeptierte nachhaltige Lösung zu generieren, die aus freien Stücken umgesetzt wird. Wenn alle Beteiligten von der Sinnhaftigkeit der Lösung überzeugt sind, ist die Zwangsvollstreckung überflüssig.

F.A.Q. - Häufig gestellte Fragen zur Gütestelle

Antworten auf Fragen, die im Zusammenhang mit einer Gütestelle oder einem Schlichtungsverfahren gestellt werden, finden Sie hier.

Dokumente

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Antrag auf Durchführung eines Schlichtungsverfahrens
Dieses Formular können Sie benutzen, wenn Sie ein Güte-/Schlichtungsverfahren einleiten wollen.
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Schlichtungsordnung
Dies Verfahrensregeln des Güte-/Schlichtungsverfahrens sind in dieser Schlichtungsordnung nachzulesen.
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Anerkennung als Gütestelle
Nachweis der Anerkennung als Gütestelle.
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